Archiv für den Monat: Januar 2016

Clase de Verano

Der Unterricht beginnt zwar erst wieder am 8. Februar, aber seit letzter Woche machen Vincent, Matteo und ich jeden Vormittag so etwas wie ein Sportcamp, von den Vorfreiwilligen Clase de Verano (also Sommerunterricht) genannt. Um den Kindern in El Salto dies mitzuteilen hängten wir Zettel auf und sprachen ein paar Kinder an, die wir durch Zufall trafen. Zu unserer Überraschung waren am ersten Tag dann tatsächlich 23 Kinder da. Wir spielen Fußball, Baseball oder Basketball mit den Kindern, was uns auch selber Spaß bereitet. Schade ist, dass hauptsächlich Jungs kommen und nur 2-3 Mädchen „sich trauen“.

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Vacaciones Teil 2

Kurz nach Weihnachten bekam ich Besuch von zu Hause: Am 26. Dezember holte ich abends meine Mama am Flughafen in Managua ab. Schon am nächsten Tag begaben wir uns dann auf Reisen. Wir begannen mit mir schon bekannten Orten – einen Tag Granada und zwei Nächte Isla de Ometepe.

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Danach fuhren wir nach San Carlos, einer kleinen Stadt auf der anderen Seite des Nicaraguasees. San Carlos ist der Startpunkt für Ausflüge auf und über den Río San Juan, welcher vom Nicaraguasee bis ins Karibische Meer fließt. Und auch wir nutzten die Stadt als diesen. Mit dem Boot ging es auf dem Fluss erst nach El Castillo, einen kleinen Ort, direkt am Fluss, mit Stelzenhäusern und einer Festung, welche die Spanier im 18. Jahrhundert gebrauchten, um ihre Seite des Landes zu verteidigen. Bei einer Nachttour sahen wir Kaimane, eine Wasserschlange, viele verschiedene und andere Tiere.

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Auf dem Rückweg verbrachten wir zwei Nächte in einer Lodge am Fluss, in der wir jede Menge Aktivitäten machen konnten.
Nun ging es mit Bus und Booten Richtung Karibik. Bluefields und Pearl Lagoon sind zwei sehr nette Städtchen, die uns sehr gefielen. Hier, auf der Karibikseite leben hauptsächlich dunkelhäutige Menschen. Die Gebrauchssprache ist eher Englisch als Spanisch, aber sehr oft hört man auch Miskito oder Kreolisch. Überall stehen Palmen und die Häfen sind voll mit kleinen Booten und großen Schiffen.

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Um zu den Corn Islands zu kommen, verbrachten wir 5 Stunden an Deck eines Transportschiffes. Auf Little Corn gibt es keine Autos, dafür sehr viele Hostels und Strandhütten, gefüllt mit Touristen. Trotzdem sind die Strände, die überall am Rand der kleinen Insel zu finden sind, nicht überfüllt und eigentlich kann man sagen, wir waren im Paradies angekommen. Wir entspannten am Strand, schwommen im türkisblauen Wasser und ich machte ein paar Tauchgänge, bei denen ich Haie und Rochen sehen konnte.

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Nach ein paar Tagen ging es mit einer Panga zu Great Corn. Die Fahrt dauert nicht lange, aber es passiert schnell, dass man komplett nass ist, oder die Übelkeit einen überkommt, dank starken Wellengangs. Great Corn Island ist ganz anders als Little Corn: größer, es gibt Straßen und Autos (und einen Bus, der immer im Kreis fährt) und weniger Touristen. Trotzdem bleibt das Karibikgefühl, denn die Strände sind schön und das Wasser sehr blau.

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Für den Rückweg nach Managua hatten wir einen Flug gebucht. In einem 12-Sitzer flogen wir über Meer und Land und konnten dem Piloten beim Steuern zusehen.

Navidad

Heiligabend verbrachte ich bei meiner Gastfamilie. Bis zum Nachmittag verlief der Tag, wie jeder andere in San Rafael del Sur, abends wurde sich dann schick gemacht und bei uns im Garten alles vorbereitet. Die ganze Familie kam (etwa 25 Gäste) und aß. Es lief laute Musik und die Leute tanzten. Irgendwann (vor allem gegen Mitternacht) wurden Böller und Raketen gezündet. Ein besinnliches Weihnachtsfest wie bei uns kann man das nicht nennen, aber alle hatten Spaß und haben den Abend genossen.

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Vacaciones Teil 1

Hola und liebe Grüße aus dem warmen Nicaragua! Da ich einiges aufzuholen habe, werde ich mich im Text kurzfassen und eher die Bilder sprechen lassen. Viel Spaß! 🙂
Am 4. Dezember war der letzte Schultag vor den großen Ferien und schon am Tag darauf machten wir vier uns auf, um ein paar neue Ecken Nicaraguas zu entdecken. Die ersten paar Tage waren wir in San Juan del Sur, ein Ort, der vor allem durch nahe gelegene schöne Strände mit guten Wellen zum Surfen bekannt ist. Also verbrachten wir unsere Tage damit, auf unsere Bretter zu steigen, wieder runter zu fallen und wieder drauf zu steigen – aber man muss sagen, dass wir echt besser werden 😉

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Danach ging es nach León, wo wir auf den vor kurzem ausgebrochenen Vulkan Telica stiegen. Überall war noch Asche und im Boden große Löcher von umhergeschleuderten Felsbrocken. Nach einem schönen Sonnenuntergang campten wir nahe des Kraters unter einem atemberaubenden Sternenhimmel, um am nächsten Morgen den eher unspektakulären, aber anstrengenden Rückweg anzutreten.

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Jinotega ist eine Stadt im Tal, von allen Seiten umgeben von Bergen. Dort sind wir etwa eine Stunde eine Treppe hinaufgestiegen, um dann ganz oben zu sein und über die gesamte Stadt blicken zu können.

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Der Somoto Canyon ist eine riesige Schlucht, durch die man Touren machen kann. Also begaben wir uns mit wasserfesten Taschen, Schwimmwesten und unserem Guide in das Wasser des Canyons.

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In der Nähe von Estelí liegt das Naturschutzgebiet Miraflor, dass ganze drei verschiedene Vegetationsstufen beeinhaltet. Dort übernachteten wir 2 Nächte in Familien und machten tagsüber Touren in den verschiedenen Gebieten, eine zu Pferd.

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Kartoffelernte
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Ja- es ist hier tatsächlich so kalt, dass man sich dicke Pullis und Mützen anziehen sollte.

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