Archiv für den Monat: April 2016

Semifinal

Gestern war das Halbfinalspiel meiner Mannschaft. Leider kamen nur 11 von 14 Jungs mit zum Spiel und in Unterzahl wurden wir 3:1 von Matteos Team geschlagen. Alle waren sehr enttäuscht, aber nach dem Spiel konnte ich die Stimmung ein bisschen aufheitern, da meine Mama mir ein großes Paket mit zusammen gesammelten Klamotten geschickt hatte. Und so konnte ich zwei Paar Fußballschuhe, Trikots & Shorts, Schienbeinschoner und Torwarthandschuhe an meine Jungs verschenken.

Vielen lieben Dank an alle, die eine oder mehrere Kleinigkeiten aus den Kleiderschränken ihrer Kinder aussortiert haben, die Jungs waren echt überglücklich!

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Liga de Fútbol

Vor der Semana Santa hatte ich jede Menge damit zu tun, meine Fußballmannschaft aufzubauen. Die Kinder zu finden, ist eher weniger das Problem, als deren Geburtsurkunden und Einverständniserklärungen der Eltern einzusammeln. Schließlich hatte ich dann die geforderte Anzahl von 14 Jungs unter 12 Jahren für das Schulteam zusammen und das erste Spiel sollte am Mittwoch stattfinden. Leider hatte die gegnerische Schule nicht alle Vorgaben erfüllt und meine Jungs waren enttäuscht, nicht spielen zu dürfen. Am Freitag durften sie dann aber endlich. Gegen das Team von Vincent aus San Pablo konnten wir 3 zu 1 gewinnen. Die Kinder waren super glücklich, so wie auch ich.
Das letztwöchige Spiel wurde verschoben und so spielen wir erst Dienstag wieder. Ich werde berichten 🙂

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Semana Santa

In der Semana Santa (Osterwoche) machten Vincent, Olivia und ich uns auf den Weg nach Honduras. In einem richtigen Reisebus fuhren wir 8 Stunden – inkl. sehr langem Stopp an der Grenze- in die Hauptstadt Honduras. Tegucigalpa ist allein schon beeindruckend, weil es komplett auf Hügeln liegt. Im Gegensatz zu Managua wirkt die Stadt moderner. Es gibt viele Hochhäuser, überall sind Geschäfte amerikanischer (Fast Food) Ketten und es pfeift, ruft oder zischt einem kaum einer hinterher (sehr angenehm). Schnell fällt auf, dass überall Soldaten und Polizisten stehen oder durch die Stadt laufen, oft schwer bewaffnet, aber eigentlich kann man sich dadurch ja nur sicher fühlen.

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Von Tegucigalpa aus machten wir uns auf den Weg zum Lago de Yojoa, wo wir leider nicht viel unternehmen konnten, weil es echt kalt war und den ganzen Tag regnete. Aber als wir auf dem Rückweg noch einmal hier vorbei kamen, sahen wir, wie schön es hätte sein können.
Als nächstes fuhren wir in den Ort Copán Ruinas, der Grund, warum wir eigentlich nach Honduras wollten. Nur einen Kilometer vom Ort entfernt ist eine große Stätte mit alten Maya Ruinen: Tempel, Grabstätten und Statuen. Viele Sachen sind gut erhalten und alles ist wirklich sehr beeindruckend. Die folgenden zwei Tage (wir kamen nicht weg, da aufgrund der Feiertage kein einziger Bus fuhr) waren wir noch etwas in der Umgebung unterwegs. Überall dort findet man alte Steinhaufen, die mal Maya Häuser oder ähnliches waren. Die Reise hat sich gelohnt.

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